Studie 2018

Deutschlands Beste...

29. Oktober 2018 – 

20.000 Unternehmen und Marken auf dem Prüfstand – welche Anbieter aus den Bereichen Alltag, Beruf, Freizeit und Technik in über 200 Branchen Spitzenklasse sind

Je erfolgreicher eine Firma ist, desto stärker ist auch die Marke positioniert. Und desto höher ist in der Regel auch der Markenwert. Die Beratungsfirma Interbrand ermittelt eben diesen reinen Markenwert jedes Jahr aufs Neue. 2018 an der Spitze: Apple mit einem geschätzten Wert von knapp 215 Milliarden US-Dollar. Auf den Plätzen folgen Google (156) und Amazon (101). Der erste Vertreter aus Deutschland kommt nach der Studie von Interbrand erst auf Platz acht: Mercedes-Benz mit 49 Milliarden Dollar.

Im direkten Vergleich

Vergleicht man beispielsweise Google und Mercedes, zeigt sich deutlich: Markenwerte basieren nicht zwangsläufig auf tatsächlich vorhandenen Werten wie Fabriken oder Beteiligungen. Während das Geschäft der einen auf Rechenzentren und Algorithmen basiert, produzieren die anderen jeden Tag rund um die Welt mehrere tausend Autos. Einerseits.

Andererseits: Wer heute im Internet „googelt“, entscheidet sich automatisch auch für eine Marke. Er nimmt eine elektronische Dienstleistung in Anspruch. Und wenn Milliarden Menschen täglich die gleiche Marke wählen, kann sie mehr wert sein als ein jährliches Produktionsvolumen von über zwei Millionen Autos.

Hohe Kundentreue

Hinter dem Markenwert steht also auch die Beliebtheit bei den Verbrauchern. Sie ist durchaus messbar – und gibt dahinterstehenden Konzernen wichtige Hinweise zur eigenen Position und zum Beliebtheitsgrad der Wettbewerber. Im täglichen Geschäft ist das von großer Bedeutung. Umfragen zeigen nämlich, dass die deutsche Bevölkerung äußerst markenbewusst und markentreu ist.

Nach der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) bevorzugen beispielsweise knapp 40 Prozent der Bundesbürger Markenwaren. Außerdem bleiben mehr als 50 Prozent in der Regel bei einer Marke, wenn sie mit dieser zufrieden sind. Für die Unternehmen ist es daher wichtig zu wissen, welche Stellschrauben sie haben, um bei ihrer Zielgruppe und in ihrer Branche zur besten und beliebtesten Marke zu werden.

Der Markentest

In einer breit angelegten Studie hat DEUTSCHLAND TEST gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY und dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) rund 20.000 Marken beziehungsweise Unternehmen untersucht. Auf den Prüfstand kamen dabei nicht nur deutsche Gesellschaften, sondern auch ausländische Unternehmen, die ein aktives Geschäft in Deutschland betreiben oder hierzulande einen Sitz haben (Methodik s. unten).

Eingeordnet wurden „Deutschlands Beste“ anschließend in vier Kernbereichen: Alltag, Beruf, Freizeit und Technik. Welche Anbieter in ihrer Branche die Nase vorn haben und den Sprung auf die Gewinnerliste geschafft haben, verraten die Siegerlisten (s. PDF zum Download oben rechts).

Interview creditweb

“Mehrfach augezeichnet”

Horst Kesselkaul, Geschäftsführer von creditweb über Baufinanzierungen, Immobilienpreise und die Zufriedenheit der Kunden

creditwebWelchen Stellenwert hat die Baufinanzierung in Deutschland – gerade auch im aktuellen Zinsumfeld?

Die Nachfrage nach Baufinanzierungen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Grund dafür sind die niedrigen Zinsen, die es vielen ermöglichen, sich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Zudem sind die Kreditraten oftmals nicht höher als die alternativ anfallenden Mietkosten.

Bevor man sich für eine Baufinanzierung entschließt, sollte man sich ausführlich informieren, wie viel zu Hause man sich leisten kann. Denn bei der Immobilienfinanzierung spielt nicht nur der Zinssatz eine entscheidende Rolle, auch die Laufzeit, der Tilgungssatz und mögliche Sondertilgungen müssen einkalkuliert werden.

Zudem wirkt es sich immer positiv auf die Finanzierung aus, wenn man Eigenkapital vorweisen kann – je mehr, desto günstiger wird der Zinssatz und desto geringer fällt somit auch die monatliche Belastung aus. Wer sich einen ersten Überblick über ein Baufinanzierungsdarlehen verschaffen möchte, kann das online mit unserem Baufinanzierungsrechner machen.

Anschließend empfehlen wir eine umfassende Beratung durch unsere Finanzexperten, die ausrechnen, welches Finanzierungsmodell individuell zur persönlichen Lebens- und Finanzierungssituation passt.

Mit welcher Entwicklung rechnen Sie in Zukunft hinsichtlich Wohnraum, Zinsen und Immobilienpreisen?

Wenn man sich den deutschen Immobilienmarkt anschaut, sieht man, dass man ganz deutlich zwischen den Ballungszentren rund um Metropolen wie Hamburg, Berlin, Frankfurt und München und den ländlichen Regionen im Umland unterscheiden muss. Es wäre zu einseitig, zu sagen, dass der Wohnraum immer knapper und die Immobilienpreise stetig höher werden. Gerade in den ländlichen Regionen, zum Beispiel in Brandenburg, in Niedersachen, in Sachsen-Anhalt, im nördlichen Bayern und auch in Hessen, gibt es durchaus günstige Immobilien, große Grundstücke und Bauland zu moderaten Preisen. Und auch im Ruhrgebiet, in dem es ja sehr viele Großstädte gibt, sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben.

Aus diesem Grund ist ein eindeutiger Trend zu beobachten, dass die Menschen wieder bereit sind, aufs Land oder in den „Speckgürtel“ der Großstädte zu ziehen. Doch auch in den Metropolen selbst lohnt sich ein Immobilienkauf durchaus, denn aufgrund der großen Nachfrage, der zu erwartenden Wertsteigerung von Großstadthäusern und -Eigentumswohnungen sowie der niedrigen Zinsen und der attraktiven Konditionen zurzeit ist die Investition in ein Eigenheim oftmals eine sichere und gute Entscheidung.

Zu Ihrer Frage, mit welcher Entwicklung auf dem Zinsmarkt wir rechnen, möchte ich sagen, dass es einem Blick in die Glaskugel gleicht, Zinsen zu prognostizieren. Fest steht, dass der Zinssatz bereits seit einiger Zeit historisch niedrig ist. Es wurde in den letzten Jahren schon oft eine Wende vorhergesagt, die dann doch nicht eingetreten ist. Gründe für eine signifikante Erhöhung der Zinsen oder gar eine Trendwende sind derzeit noch immer nicht in Sicht.

Welche Leistungen bekommen Baufinanzierer bei Ihrem Unternehmen?

Bei creditweb setzen sich unsere spezialisierten Experten für die Baufinanzierung unserer Kunden ein. Unsere Produktpalette reicht vom klassischen Darlehen mit gebundenem Sollzins über KfW- und Förderdarlehen oder Wohnriester-Angebote bis hin zu Darlehen mit Tilgungsaussetzungs-Möglichkeiten. Als einer der größten Anbieter von Baufinanzierungen in Deutschland ermitteln wir aus dem Angebot von über 400 Darlehensgebern die besten Konditionen für die Bauvorhaben und finden das Finanzierungsmodell, das individuell zum Kunden passt. Dabei greifen wir nicht nur auf regionale Anbieter, sondern auch auf Banken aus dem gesamten Bundesgebiet zurück. Natürlich gehen wir auch auf die gewünschten Finanzierungspartner ein, denn wir sind an keine Institute gebunden.

Ein umfassender, individueller Service ist uns dabei genauso wichtig wie die völlige Transparenz bei der Abwicklung. Das Vertrauen und die Zufriedenheit unserer Kunden haben die oberste Priorität. Das erkennt man auch daran, dass creditweb Jahr für Jahr mehrfach ausgezeichnet wird. Nicht nur unsere Beratung ist TÜV-geprüft und hat bereits einige Auszeichnungen erhalten, sondern auch unsere Baufinanzierung zählt zu den besten Deutschlands. So erhielten wir unter anderem bei der aktuellen FOCUS MONEY-Studie „Die Besten daheim“ in der Rubrik „Baufinanzierer“ das Siegel „Deutschlands Beste“.

Methodik: Die Details der Untersuchung

 

[TEST]

Der Test

Deutschlands Beste

[RESULTS]

Datenerhebung

Die Datenerhebung für die Studie „Deutschlands Beste“ erfolgte zweistufig. Im ersten Schritt wurden sämtliche Texte, die vorab definierte Suchbegriffe enthalten, aus dem Internet geladen und in einer Datenbank erfasst und gespeichert. Das Quellenset umfasst dabei annähernd alle Seiten beziehungsweise Inhalte von Seiten, die folgende Bedingungen erfüllen: eine deutsche („.de“) oder deutschsprachige Domain („.at“ und „.ch“ wurden ausgeschlossen) sowie einen uneingeschränkten Zugang zum Inhalt der Seite.

Nicht erfasst wurden Seiten oder Inhalte, die sich beispielsweise hinter einer Bezahlschranke oder einem zugriffsgeschützten Bereich befinden. Dieser Schritt wurde durchgeführt von Ubermetrics Technologies, Berlin.

Anschließend wurden die Daten in Textfragmente aufgesplittet und in zwei Stufen analysiert: Welche Marke wird erwähnt? Welche Tonalität weist das Textfragment auf – positiv, negativ oder neutral? Dieser Schritt wurde durchgeführt von Beck et al. Services, München.

Für die Studie konnten rund 34 Millionen Nennungen zu den 20.000 bekanntesten Marken Deutschlands identifiziert und zugeordnet werden (von Dezember 2017 bis Mai 2018). Das Quellenset umfasst dabei Zehntausende Online-Nachrichten sowie mehrere Millionen Social-Media-Adressen.

Auswertung

Zur Berechnung der Punktwerte wurden für jede Marke folgende Werte ermittelt: der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen sowie die Anzahl neutraler Nennungen (0,5-fach) und der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen im Verhältnis zu allen Nennungen. Die einzelnen Werte wurden anschließend entsprechend der Gewichtung zum Gesamtpunktwert (Score) summiert.

Die Auszeichnung „Deutschlands Beste“ wird anhand der erreichten Punktzahl im Gesamt-Ranking vergeben. Die Berechnung des Punktwerts erfolgte auf einer Skala von 0 bis 100. Der jeweilige Branchensieger erhielt 100 Punkte und setzt damit die Benchmark für alle anderen Marken innerhalb der Branche. Eine Auszeichnung erhalten diejenigen Marken, die mindestens 60 Punkte erreicht haben und über mindestens 20 Nennungen im Beobachtungszeitraum verfügen.

Die Studie wurde im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST und FOCUS-MONEY durch das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) mit wissenschaftlicher Begleitung der International School of Management (ISM) realisiert.

 

(veröffentlicht als Sonderbeilage in den Abo-Auflagen von FOCUS-MONEY 45/2018 und FOCUS 45/2018 vom 31. Oktober bzw. 3. November 2018)

 

Testsieger

 

 

 

 

 

 

 

 


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